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Leah Gordon  

Leah Gordon

Sopran

 

Die junge und vielseitige Sopranistin Leah Gordon begann ihre Ausbildung an der Universität Toronto bei Mary Morrison und schloss sie 2005 mit dem Master of Music in Performance an der Guildhall School of Music und Drama in London ab. Dort gewann sie auch den angesehenen hochschulinternen Susan Longfield-Preis, einen Wettbewerb ausschließlich für Sängerinnen.

Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den zweiten Preis der Finalisten beim Concours International de Chant de Verviers, Belgien und den dritten Preis an der Concourso Internazionale per cantanti lirici Spazio Musica, Orvieto, Italien.

Ihr erstes Engagement führte sie nach Gelsenkirchen ans Musiktheater im Revier, wo sie von 2005 bis 2008 die Partien der Zerlina, Inès in Meyerbeers L'Africaine, La Comtesse in Rossinis Le Comte Ory, Drusilla in Monteverdis L'incoronazione di Poppea und La Folie in Rameaus Platée sang und für ihre hervorragenden Interpretationen 2008 den Gelsenkirchener Theaterpreis erhielt.

Als Gast sang sie Frasquita in Carmen am Aalto-Musiktheater, Essen, und am Wuppertaler Theater sowie Adele am Deutschen Nationaltheater in Weimar. Neben einer Reihe von Inszenierungen ungewöhnlicher Opern sang Leah auch verschiedene Partien konzertant, wie Celia in Haydns La Fedelta Premiata und die Titelrolle in Mercadantes Zaira. Seit 2008 gehört sie dem Ensemble des Staatstheater's Nürnberg an, wo sie unter anderem die Partien der Micaela, Pamina, Musetta und Blondchen sang;
daneben auch Partien Rossinis, wie Anaï in Moïse et Pharaon und Contessa di Folleville in Il viaggio a Reims, sowie die Titelpartie in Donizettis Emilia di Liverpool.

Durch ihr von der Kritik häufig hervorgehobenes schauspielerisches Talent, kombiniert mit der Fähigkeit, ihre Stimme außerhalb der klassischen Schule des Gesangs einzusetzen, erlangte Leah im Bereich des Musicals Aufmerksamkeit, nachdem sie Mary in Cy Colemans The Life und Janice Dayton in Cole Porters Silk Stockings verkörpert hatte.

Als Liedsängerin präsentierte sie eine Reihe unkonventioneller Programme, unter anderem ein Konzert mit Werken von Puccini, Poulenc and Hugo Wolf, die sie zusammen mit dem Dirigenten Wolfram Märtig für Jazztrio komplett neu bearbeitete und mit zeitgenössischen Cabaret- und Musicalsongs kombinierte.

Zuletzt trat sie im Rahmen der Reihe Liedgut mit ihrem Programm English Breakfast with American Pie auf, im Rahmen dessen sie Parallelen zwischen der Aufführungspraxis moderner amerikanischer Arien und Musicalsongs und Kompositionen John Dowlands und Henry Purcells hervorhebt.

 

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