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Vera Lotte Böcker  

Vera Lotte Böcker

Sopran

 

Die Spielzeit 2016/17 beginnt mit der Rückkehr an die Bayerische Staatsoper als Princesse Eudoxie. Nach der Eröffnung der Münchner Opernfestspiele im Juni 2016 an der Seite von Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak in „La Juive“, übernimmt Vera-Lotte Böcker erneut die Interpretation der Eudoxie in Calixto Bieitos Neuinszenierung unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy.

Es folgt eine Premiere von George Benjamins erfolgreicher Oper „Written on Skin“ am Teatro Bolzano, wo Vera-Lotte die weibliche Hauptpartie der Agnès singt.

Wiederum als Agnès debütiert sie im April 2017 am renommierten Moskauer Bolshoi Theater in einer Co-Produktion des d'Aix-en-Provence Festivals in Katie Mitchells Inszenierung der Uraufführung. Die musikalische Leitung in Moskau übernimmt Frank Ollu.

Am Nationaltheater Mannheim gibt Vera-Lotte ihr Hausdebüt als Gretel (Hänsel und Gretel), Eliza (My Fair Lady), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Jenny (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), bevor sie zur Spielzeit 2017/18 ins Ensemble der Komischen Oper Berlin wechselt.
Geplante Partien an der Komischen Oper sind in der Spielzeit 2017/18 Pamina (Zauberflöte), Micaëla (Carmen), Rosina (Barbiere) und Hermia (La barbe-bleue, Offenbach) in einer Neuinszenierung von Stefan Herheim.

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Vera-Lotte Böcker wurde in Brühl bei Köln geboren. Nach einem Studium der Philosophie und Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler sowie an der Universität der Künste in Berlin, wo sie 2013 ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Sie ergänzte ihre Ausbildung im Opernstudio des Royal Danish Theatre in Kopenhagen.

Die junge Sopranistin ist Preisträgerin des Gesangswettbewerbes Vokal genial der Konzertgesellschaft München und des Bayerischen Rundfunks (2015, 1. Preis, Publikumspreis und Orchesterpreis), Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbes und des Richard-Wagner-Verbandes Mannheim. 2014 wurde sie für ihre Interpretation der „Agnès“ in George Benjamins Oper „Written on Skin“ als Nachwuchssängerin nominiert und erhielt den Theaterpreis der Stadt Detmold.

Ihr erstes Engagement führte sie noch während ihres Studiums ans Landestheater Detmold, wo sie u.a. als Adina (L'elisir d'amore), Micaëla (Carmen), Gretel (Hänsel und Gretel) und Agnes (Written on Skin) debütierte.

Seit 2014 ist die Sopranistin am Nationaltheater Mannheim engagiert, wo sie unter anderem als Pamina (Die Zauberflöte) Musetta (La Bohème), Ismene (Mitridate), Autonoe (Bassarids), Eudoxie (La Juive) und der weiblichen Hauptpartie in Lucia Rochettis 2015 als Uraufführung des Jahres ausgezeichneter Oper „Esame di mezzanotte“ zu hören war.

Derzeit ist sie als Eliza Doolittle (My Fair Lady), Gretel (Hänsel und Gretel), Adele (Die Fledermaus), Rosina (Il barbiere di Siviglia), und zum Schluss der Spielzeit als Jenny in Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ zu sehen.

Vera-Lotte arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Bertrand de Billy, Rubén Dubrovsky, Rossen Gergov, Alexander Soddy und Erich Wächter zusammen. Zu den Regisseuren, mit denen sie bereits zusammenarbeiten durfte, zählen Calixto Bieito, Frank Hilbrich, Nicola Raab, Achim Freyer und Peter Konwitschny.

 

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